Das Gemälde mit dem Namen Impression von Claude Monet, welches einen Hafen in Morgenstimmung zeigt, gab der Bewegung ihren Namen. Jedoch schon in Édouard Manets Gemälden aus den sechziger Jahren zeigen sich die grundlegenden Elemente des sich vollziehenden Bruchs mit der damaligenLehrmeinung.

In impressionistischen Gemälden werden helle, reinbunte Farben bevorzugt und komplementäre Kontrastfarben werden als Flecken eng nebeneinander gesetzt, so dass diese beim Ansehen aus einiger Entfernung ineinander fließen. Im Auge des Betrachters wird eine Mischfarbe gesehen.

Manche Maler des Spätimpressionismus entwickelten die im Impressionismus entwickelte Technik der optischen Farbmischung weiter, indem das ganze Bild in mosaikartig aneinandergereihte Punkte zerlegt wurde.

Die Maltechniken der impressionistischen Malerei unterschieden sich stark vom handwerklichen Vorgehen der klassischen Ölmalerei. Diese neuen Maltechniken wurde ab Mitte des 19. Jahrhunderts auch durch die Verfügbarkeit industriell gefertigter Farben begünstigt. So konnten Impressionismus Gemälde auch im Freien entstehen und der Maler war nicht mehr an sein Atelier gebunden.

Wichtige Vertreter der impressionistischen Malerei sind:

Impressionistische Gemälde von Claude Monet:

Impressionistische Gemälde

Impressionistische Gemälde von Edgar Degas:

Impressionistische Gemälde

Impressionistische Gemälde von Berthe Morisot:

Impressionistische Gemälde

Impressionistische Gemälde von Alfred Sisley:

Impressionistische Gemälde

Impressionistische Gemälde von Pierre-Auguste Renoir:

Impressionistische Gemälde

Der Impressionismus brach mit vielen Regeln der damaligen malerischen Praxis:

- Die Farbe wurde zum Haupt-Gestaltungsmittel, malerische Elemente traten in den Hintergrund
- Sie betonen neue Aspekte des natürlichen Lichts, vor allem die Reflexion des Lichtes und die Farben
- Für impressionistische Gemälde war ein strichelnder Farbauftrag typisch. Sie wurden mit kurzen, starken Pinselstrichen gemalte wobei der Pinselduktus deutlich zu erkennen war
- Impressionistische Gemälde wurden oftmals unter freiem Himmel gemalt